DAS BRANDNEUE ALBUM!

Klaus Wendel – Das neue Album "GANZ PUR"

 

Es ist oftmals schwierig, in der deutschen Schlager- und Volksmusik-Welt den Überblick zu behalten – doch es stellt sich auch oft als sehr einfach heraus, wirklich besondere Künstler und Gruppen zu finden, die aus dem Genre herausragen und brillieren können. Im Falle von Klaus Wendel wird bereits bei den ersten Klängen des neuen Albums „Ganz pur“ klar: Hier haben wir es mit einem der herausragenden Künstler zu tun, dem man seine facettenreichen musikalischen Erfahrungen sofort anmerkt.

Bereits im zarten Alter von 15 Jahren konnte er die ersten Bühnenerfahrungen machen und wurde mit 21 Jahren als Frontsänger und Keyboarder einer der angesagtesten Pop-Coverbands engagiert: „Lollipop“. Mit in etwa 180 Auftritten pro Jahr und Besucherzahlen von bis zu 3000 Fans wurde schnell klar, dass dieses Hobby zum leidenschaftlichen Lebensinhalt werden würde. Und so arbeitete er fortan mit Erfolgsproduzenten wie Michael Hartl (Marianne & Michael) zusammen, feierte große Erfolge mit seinen Fernsehauftritten und trat mit Größen wie Wolfgang Petry, Nino de Angelo, Andy Borg und vielen anderen auf. Doch nicht nur als Solokünstler, sondern auch mit den Bands „Radspitz“ und „California Sun“ bereicherte er die Welt der Volksmusik und des deutschen Schlagers. Im September 2009 erschien sein erstes Soloalbum „Lampenfieber“ und wurde von Fans und Presse gefeiert. Außerdem hatte es mit dem Song „Einmal heißt keinmal“ einen absoluten Top-Hit im Gepäck, der in mehreren Hitparaden den ersten Platz erzielte.

Nun ist es endlich soweit: Klaus Wendel präsentiert sein brandneues Album „Ganz pur“. Schon mit der vorab veröffentlichten Singleauskopplung „Verlorenes Gefühl“ wurde ersichtlich, dass nicht nur sehr viel Herzblut in das neue Material geflossen ist, sondern eben auch all die musikalischen Erfahrungen, die Klaus Wendel im Laufe der Jahre sammeln konnte. Während die Strophen hier in klassischem, ruhigen Halbballaden-Stil mit eingestreuter E-Gitarre und Piano-Anschlägen verziert daherkommen, bildet der Refrain einen waschechten Schlager, der von einer treibenden und besonders aufmunternden Melodie getragen wird. Das Allerschönste daran ist aber: Dies ist nur ein winziger Bruchteil des unglaublichen Abwechslungsreichtums, von dem das neue Album lebt.

Dabei wird tatsächlich alles geboten, was sich Musikliebhaber generell von einem Album im Jahre 2015 wünschen können! Es handelt sich dabei keineswegs um ein reinrassiges Schlager-Album, das sich in der schier unendlichen Masse der Schlager- und Volksmusik-Produktionen beweisen muss, sondern bietet eine derartig große Fülle von großartigen Ideen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, dass es von vornherein aus der Masse hervorragt. Mehr noch: eine starre Genre-Einordnung wird hier aufgrund des Ideenreichtums vermieden! Am besten passt darauf wohl die Beschreibung „Zeitlose Pop-Songs mit spezieller musikalischer Finesse“.

„Nur noch Mann und Frau“ ist beispielsweise ein Midtempo-Pop-Song, der klassischen Schlager mit einem tollen Akustikgitarren-Intro vermischt, das auch später wieder in den Song einfließt, bevor der Song sich zum Ende noch einmal deutlich steigert. „Tausendmal am Tag“ bietet hingegen ein ruhiges 80er/90er-Jahre-Feeling, das von sehr persönlichem Gesang im Erzählstil, filigranen E-Gitarren-Einspielungen, einer Akustikgitarren-Bridge und einer Atmosphäre sanfter Zurückhaltung lebt. (Fast schon wird man an Bruce Springsteen oder ähnliche Größen erinnert!) Auch „Niemand liebt dich“ hat dieses zeitlose, zurückhaltende Feeling – nur hat man hier einen ruhigen Salsa-Rhythmus vor sich, der Zweisamkeit und Geborgenheit ausstrahlt und ein kleines Bißchen an Urlaub erinnert.

„Dieses Lied in meinem Kopf“ basiert auf einem Akustikgitarren-Teppich, der die Zuhörerschaft durch den treibenden Pop-Beat motiviert. Besonders brilliert der Song mit den vielschichtigen Refrain-Harmonien und einer Percussion, die besonders in der zweiten Hälfte des Songs oft mit besonderen Spielereichen aus dem Standard-Pop-Schema ausbricht – ein absoluter Ohrwurm und frei von jeglichen Klischees. Der perfekte Song, um ihn am Morgen eines besonderen Tages zu hören – so sehr lädt er dazu ein, den Tag zu genießen und einfach gut drauf zu sein.

„Was ist bloß mit mir los?“ geht wieder ein paar Schritte in Richtung facettenreicher deutscher Pop-Rock-Musik, die sich jeglicher Genre-Einordnung entzieht und ist ganz besonders eines: ein mitreissender und eingängiger Ohrwurm, den man auch den ganzen Tag noch singt. Das Schöne daran: mit jedem weiteren Hör-Durchgang entdeckt man neue Details in der vielschichtigen Instrumentierung.

Bereits bei den ersten Tönen von „Doch wieder Liebe“ meint man, eine bekannte Schlager-Kost vor sich zu haben – doch wie auch beim Rest des Albums kann man von einer Sache NICHT sprechen: und zwar von Vorhersehbarkeit! Nach wenigen Sekunden wird der Song von einer besonders dichten Atmosphäre mit intelligent eingefügten Elektro-Einflüssen durchzogen. Ein richtig triumphal klingender Refrain – mit einer Melodieführung, die aus bekannten Standards ausbricht und absolut aufhorchen lässt – lässt den Song regelrecht auf ein neues Level des Pop-Schlagers steigen.
Auch „Tiefer“ ist von dieser Machart und trägt alle Trademarks klassischer, eingängiger Schlager-Songs. Doch Klaus Wendel hat verstanden, dass Schlager heutzutage einfach MEHR sein muss: er muss mitreissen! Und das tut er durch intelligente Melodien, leidenschaftlichem Gesang und einer besonderen Portion Euphorie.

Wer nun denkt, den Höhepunkt des Albums bereits hinter sich zu haben, kann sich freuen: jetzt fängt der Hit-Charakter des Albums erst an! „Du kennst sie nicht so wie ich“ ist eine authentische Geschichte aus dem Leben und eine zeitlose Halbballade, die mit Country-Anleihen überrascht und besonders aufgrund der angenehmen E-Gitarren-Unterlegung mit meisterhaft gezielten Piano-Einsätzen begeistert. Der Refrain ist zwar deutlich Schlager-orientiert, doch glücklicherweise wurde auch hier jeglicher Kitsch vermieden. Das alles wäre in der Form schon eine Mischung für einen absoluten Klassiker – doch Klaus Wendel setzt noch einen drauf. Mit außergewöhnlicher Melodie im mehrstimmigen Refrain wird der Song ein absoluter Ohrwurm, den man auch lange nach den letzten Tönen des Albums nicht vergisst.

Mit „Gib mir alles was du hast“ haben wir das absolute Sahnehäubchen des Albums vor uns. Er beginnt mit einer besonders atmosphärischen Akustikgitarrenmelodie, die von einem sanften Pop-Beat getrieben wird. Kurz darauf setzt der hymnenartige Mitsing-Refrain in Country- Stil ein – und von da an steigert sich der Song nur noch weiter! In der zweiten Hälfte wird noch eine gehörige Portion Euphorie eingestreut und die gesamte Instrumentierung wird stark bereichert. Textlich wird absolute Wohlfühl-Stimmung geboten, komplett mit vielen Anspielungen auf die zahlreichen Ticks, die Menschen so haben. Unter Garantie wird der Song ein Radio-Dauerbrenner, der sich vor internationalen Größen keineswegs zu verstecken braucht. Der Wahnsinn!

Bei „Hier gehör ich hin“ wird wieder einen Gang zurückgeschaltet. Durch ein sanftes Akkordeon verziert, bekommt der Song eine leicht französisch anmutende Grundstimmung. Eine sehr ruhige Ballade, die man in der Form noch nicht gehört hat. Der Refrain begeistert durch die unheimlich volle Instrumentierung und die seltsam vertraute, und doch außergewöhnliche Melodie – man könnte sich dieses Lied glatt als Abschluss-Song eines großen Film-Blockbusters vorstellen.

"Rhythmus der Nacht" ist der Bonustitel auf diesem Album. Text und Melodie dieses Titels stammen u.a. aus der Feder von Klaus Wendel und liegen ihm persönlich sehr am Herzen, da er auch bei seinen Live-Gigs häufig in Tanzarenas und Live-Discotheken  auftritt, möchte er mit diesem Lied dem Zuhörer einen Song anbieten bei dem man sich durch den druckvollen Discofox-Beat sofort zum tanzen aufgefordert fühlt. Die Melodie des eingängigen Refrains animiert zum mitsingen  und auch der Text erinnert viele Zuhörer an eigene Erlebnisse.

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Wer Abwechslungsreichtum, tolle Ideen, besonderen Charakter und zeitlose Songs will, braucht nicht länger zu suchen: mit „Ganz pur“ hat Klaus Wendel all dies im Gepäck. Und es ist einfach für jeden etwas dabei: Schlagerfans bekommen besonders mitreissende Hymnen, bei denen man einfach mitsingen muss und nicht mehr still sitzen kann, Musikliebhaber und Menschen, die selbst Instrumente spielen, entdecken nach und nach in jedem Stück ganz besondere Elemente, die von großer musikalischer Kenntnis zeugen. Und auch Freunde von internationalen Größen, die in den Medien auf Dauerrotation laufen, werden an vielen Songs ihre wahre Freude haben. Und nicht zu vergessen: Mit „Du kennst sie nicht so wie ich“ und „Gib mir alles was du hast“ hat man gleich zwei deutliche Kaufgründe. Ein wahrlich großes und ambitioniertes Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte.